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Camus in der Schweiz heute

Auch wenn Frankreich zum 50. Todestag von Albert Camus Grosses vorhat, in der Schweiz ist das nicht so, weil er nie weg war. Im Gegensatz zu Jean Paul Satre, der zu Lebenszeit erfolgreicher war, gelang es Albert Camus mit Bücher wie “Die Pest” oder der Fremde” über seinen Tod im Schulzimmer über Generationen anwesend zu sein. Ob Pflicht oder Entdeckung für die Schüler war der Existenzialist eine Entdeckung, die sie später als Erwachsener auch im Theater weiterführen konnten. Da die Schweiz viersprachig und mein Wohnort Bern nah zum französischsprachigen Teil liegt, ist hier Camus auch als markttechnischen Gründen immer auf dem Spielplan der Theater, da er Besucher auch aus der Romandie anzieht.Nicht unbedingt die Deutung sondern das Lesen seiner Bücher ist an Buchhandlungsabend ein Thema, wo sich allerdings junge Autoren nicht mehr mit seiner Sicht der Welt indentifizieren können sondern ihn nur als Teil der Geschichte und als leicht depressive Gestalt ohne grosse Frauengeschichten wahrnehmen. Juerg Kilchherr

2.4.10 18:42

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